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TÜR AUSMESSEN

tuer-und-zarge.de – In 3 Minuten zum passenden Türmaß

So funktioniert's

Ihre Tür in 3 Schritten richtig ausmessen

Mit diesem Assistenten messen Sie Ihre Wandöffnung selbst aus. Wir ermitteln daraus das passende Bestellmaß nach DIN 18101 und zeigen Ihnen direkt Tür, Zarge und Preis – für Zimmertüren, stumpf einschlagende Türen und Wohnungseingangstüren.

Das brauchen Sie:

✓ Zollstock oder Maßband
✓ 3 Minuten Zeit pro Tür
✓ Die alte Zarge sollte idealerweise ausgebaut sein – gemessen wird die rohe Wandöffnung (Mauerwerk zu Mauerwerk)

Die alte Zarge bleibt drin und Sie möchten nur das Türblatt tauschen? Das wird anders gemessen (Falzmaß der Zarge) – kontaktieren Sie uns dafür direkt unter kontakt@tuer-und-zarge.de, wir schicken Ihnen eine Aufmaßhilfe.

Wissenswertes zur Tür

Welches Maß passt in meine Öffnung?

Türen gibt es in Standardmaßen nach DIN 18101 (z. B. Wandöffnung 885 × 2010 mm für eine 860er Tür). Ihre Wandöffnung darf bis zu 5 mm kleiner oder bis zu 40 mm größer sein als das Standardmaß – das gleicht die Montage problemlos aus.

Wohnungseingangstüren und stumpf einschlagende Türen haben verstärkte Bänder und brauchen etwas mehr Luft in der Öffnung – hier sollte die Öffnung nicht kleiner als das Standardmaß sein.

CPL oder Echtholzfurnier – was passt zu mir?

CPL-Türen haben eine widerstandsfähige Kunststoff-Oberfläche: stoßfest, kratzfest, abriebfest und fleckenunempfindlich – ideal für Haushalte mit Kindern und Haustieren sowie für Mietobjekte. Es gibt sie in Weiß und in täuschend echter Holzoptik.

Echtholzfurnier-Türen tragen eine dünne Schicht echten Holzes – jede Tür ist durch Maserung und Farbspiel ein Unikat. Furnier ist ein Naturprodukt: Farb- und Strukturunterschiede sind kein Mangel, sondern Charakter.

Was ist eine stumpf einschlagende Tür?

Bei einer stumpf einschlagenden Tür schließt das Türblatt flächenbündig mit der Zarge ab – ohne den üblichen Überschlag (Falz). Das ergibt eine moderne, klare Optik. Unsere Elemente kommen komplett mit Zarge, Magnet-Einsteckschloss (leise, ohne sichtbare Falle) und verdeckt liegenden Tectus-Bändern.

Schallschutzklassen bei Wohnungseingangstüren

Der Schallschutz einer Tür wird in dB angegeben – je höher, desto ruhiger: S32 (32 dB) ist der Standard nach DIN 4109 fürs Mehrfamilienhaus, S37 dämpft deutlich stärker (z. B. bei hellhörigem Treppenhaus), S42 ist die Komfortklasse für maximale Ruhe. Erreicht wird das durch Vollspaneinlagen und absenkbare Bodendichtungen.

Klimaklassen & Beanspruchungsgruppen

Klimaklassen (I–III) beschreiben, welche Temperatur- und Feuchteunterschiede zwischen den Räumen die Tür verformungsarm aushält. Für Wohnräume reicht Klasse I. Wohnungseingangstüren trennen die warme Wohnung vom kühlen Treppenhaus – hier ist Klimaklasse II oder III (mit Aluminiumeinlage gegen Verzug) die richtige Wahl.

Die Beanspruchungsgruppen (S = Standard, M = Mittel, E = Extrem) beschreiben die mechanische Belastbarkeit. Für den privaten Wohnbereich ist Gruppe S ausreichend.

Einbruchhemmung RC2 – was steckt dahinter?

RC2 (Resistance Class 2) ist die von der Polizei für Wohnungen empfohlene Widerstandsklasse: Die Tür hält einem Einbruchversuch mit Werkzeugen wie Schraubendreher oder Zange mehrere Minuten stand. Erreicht wird das durch Mehrfachverriegelung, verstärkte Bandtaschen, Falzluftbegrenzer und stabile Schließbleche – als zertifiziertes Komplettelement aus Tür und Zarge.

Toleranzen & Verformung – was ist normal?

Türen sind Naturprodukte mit technischen Toleranzen. Ein geringer Verzug des Türblatts (wenige Millimeter, je nach Klasse) ist nach den geltenden Richtlinien zulässig und kein Mangel, solange die Funktion nicht beeinträchtigt ist. Beurteilt wird aus üblichem Betrachtungsabstand bei normalem Licht.

Was gehört zu einem kompletten Türelement?

Ein komplettes Element besteht aus Türblatt, Zarge (passend zur Wandstärke) und Drückergarnitur. Die Zierbekleidung der Zarge ist verstellbar: ca. 5 mm einschieben, 15 mm herausziehen – kleine Abweichungen der Wandstärke gleicht sie von selbst aus.

Schritt 1 von 4

Wandöffnung messen

oben mitte unten Breite 3× messen (orange), Höhe 2× messen (grün)

Breite der Wandöffnung (in mm)

Messen Sie an drei Stellen: oben, in der Mitte und unten.

Höhe der Wandöffnung (in mm)

Vom fertigen Fußboden bis zur Öffnungsoberkante – links und rechts messen.

Wandstärke (in mm)

Die Tiefe der Wand inkl. Putz und ggf. Fliesen – die Zarge umschließt die Wand komplett.

Schritt 2 von 4

Öffnungsrichtung (DIN-Richtung)

Stellen Sie sich auf die Seite, zu der die Tür aufschwenkt (auf dieser Seite sehen Sie die Bänder/Scharniere). Die Grafik zeigt die Tür von oben – Sie stehen beim orangen Punkt:

Band Sie DIN rechts Bänder rechts von Ihnen
Schritt 3 von 4

Ihr Ergebnis

Türtyp

Türgriff

Schlossart

Raum-Bezeichnung (optional – hilft Ihnen bei mehreren Türen)

Schritt 4 von 4

Ihre Türen

Zusammenfassung

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