Wohnungseingangstüren

Bei Wohnungseingangstüren spielen Schallschutz und Klimastabilität eine große Rolle:

In der DIN 4109 werden die Schallschutzwerte geregelt, die gemessen in dB (Dezibel) für bestimmte Türen gesetzlich vorgeschrieben sind. Diese Prüfung der Elemente erfolgt im eingebauten Zustand. Unsere Wohnungseingangstüren übertreffen in allen drei geprüften Schallschutzklassen die von der DIN 4109 geforderten Werte. Mit diesen Türen steigert sich der Wohnwert von Wohnungen in vorher lauten und hellhörigen Mehrfamilienhäusern. Damit der Lärm von draußen nicht nach drinnen dringt oder die Geräusche von drinnen nicht nach draußen, ist es wichtig, je nach Verwendungszweck die richtigen Türen zu wählen. Die Angaben erfolgen hierbei in dB nach Gebäudearten. Zum Beispiel gilt für Büros die Schallschutzklasse 1 (= R’w 27 dB) oder für Türen zwischen Fluren und Übernachtungsräumen in Hotels die Schallschutzklasse 2 (= R’w 32 dB).

Unsere Wohnungseingangstüren erfüllen grundsätzlich die Klimaklasse II; für ein höheres Differenzklima kann Klimaklasse III gewählt werden. Die Elemente der Klimaklasse II sind ausgelegt für ein Differenzklima von 23° C innen zu 13° C außen bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 % auf der warmen und 50 % auf der kalten Seite. Die Unterschiedswerte in der Klimaklasse III sind deutlich höher: 23° C / 30% relative Luftfeuchtigkeit zu 3° C / 65 % relative Luftfeuchtigkeit. Wenn die Temperaturunterschiede im Winter gegenüber nicht beheizten Treppenhäusern sehr hoch sind, sollte auf jeden Fall die Klimaklasse III verwendet werden. Perfekt eingearbeitete Stabilisatoren und integrierte Feinaluminiumplatten in der Tür sorgen für einen großflächigen Stabilisierungseffekt.

Bei Türen mit Anforderungen wie Einbruchschutz, Brandschutz, Rauchschutz kommen speziell entwickelte Mittellagen zum Einsatz. Dadurch kann sich die Türblattstärke erhöhen. Diese Türen werden in Verbindung mit der Zarge auf ihre Anforderung hin durch unabhängige Prüfinstitute geprüft und mit Prüfzeugnis versehen. Türen mit diesen speziellen Anforderungen bieten wir gerne auf Anfrage an.

Bei Wohnungseingangstüren wird die Verbindung von Tür und Zarge durch Bänder geschaffen. Diese Bänder sind in der Regel dreiteilig, d.h. das so genannte Flügelteil (bestehend aus Bandoberteil und Bandunterteil) befindet sich eingedreht in der Tür und das Rahmenteil (Bandmittelteil) sitzt in der Zarge befestigten Bandtasche.

Die Wohnungseingangstüren sind grundsätzlich mit PZ-Schlössern ausgestattet. Das PZ(Profilzylinder)-Schloss an sich bewirkt die Verriegelung, während der Schließzylinder für die Sicherung des Schließmechanismus gegen fremde Schlüssel zuständig ist. Zusätzliche Sicherheit bieten Sicherheitsschließbleche sowie eine Mehrfachverriegelung.

Bei der Festlegung der Anschlagrichtung - auch Türöffnung genannt - wird die Tür von der Seite aus betrachtet, von der die Bänder zu sehen sind (Aufdeck- oder Bandseite). Stellen Sie sich gedanklich so vor das Türelement, dass Sie dessen Bänder sehen können (immer nur von einer Seite sichtbar). Befinden sich die Bänder auf der linken Seite, handelt es sich um den Anschlag DIN links; sind die Bänder auf der rechten Seite zu sehen, ist der Anschlag  DIN rechts. Skizzen über die Anschlagsrichtungen DIN links und DIN rechts finden Sie unseren FAQ'S oder in den Artikeldetails unter im Onlineshop www.tuer-und-zarge-online.de angebotenen Türen und Zargen.

Die gängigsten Türblattaußenmaße für Wohnungseingangstüren sind in der Höhe 1985 mm und in der Breite 860 mm und 985 mm. Preise für Sonderabmessungen – sei es Höhe und Breite –  können Sie bei uns anfragen.

Wohnungseingangstüren gibt es mit verschiedenen Oberflächen: Echtholzfurnier, Weißlack und CPL (Laminat)  Eine große Auswahl an Oberflächen finden Sie in unserer Oberflächengalerie.